First Phosphate: Aktie steigt um 10 Prozent auf 1,33 Euro, Sandra Rossignol verstärkt das Management
Die Aktie von First Phosphate hat am Freitag 10 Prozent zugelegt und bei 1,33 Euro geschlossen. Eine Pflichtmitteilung des Unternehmens gab es dazu nicht. Zuletzt präsentierte das kanadische Unternehmen seine Pläne auf dem Global Markets Forum und holte Sandra Rossignol ins Management.

Die Aktie des kanadischen Unternehmens First Phosphate ist am Freitag um 10 Prozent auf 1,33 Euro gestiegen. Eine Pflichtmitteilung des Unternehmens ging dem Kurssprung nicht voraus. Medienberichten zufolge lässt sich die Bewegung nicht auf eine einzelne Nachricht zurückführen. Sie lenkt die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer aber wieder auf die strategischen Pläne des Unternehmens.
Am Mittwoch stellte First Phosphate seine Entwicklungspläne auf dem Global Markets Forum vor. Im Zentrum stand die „Mine-to-Market“-Strategie. Mit ihr will das Unternehmen eine nordamerikanische Lieferkette für Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) aufbauen. Alexis de la Renaudi, Director of Business Development bei First Phosphate, berichtete auf der Konferenz über die Fortschritte des Projekts in der kanadischen Provinz Québec.
Neben der strategischen Ausrichtung gibt es auch personelle Verstärkung: Sandra Rossignol wechselte bereits am 2. Oktober als Direktorin für Strategie und öffentliche Angelegenheiten zu First Phosphate. Zuvor war sie Präsidentin und CEO der Industrie- und Handelskammer Saguenay–Le Fjord. Damit bringt sie Verbindungen in die Region mit, in der das Projekt liegt.
Auch bei der Planung in Québec ging es zuletzt voran. Vor gut drei Wochen wurde die Phosphatqualität am Vorkommen Bégin-Lamarche bestätigt. Im gleichen Zeitraum erhielt das Unternehmen eine Absichtserklärung der Schweizerischen Exportrisikoversicherung SERV, die das Vorhaben unterstützt.
Machbarkeitsstudien stehen noch aus. Dennoch stößt die Aktie an den Märkten seit Monaten auf reges Interesse. Seit Jahresanfang hat sie 89 Prozent zugelegt.